Der Kern der Sache – Conversion Rate

Man spricht in webanalytischen Kreisen oft von der sogenannten Conversion Rate. Sie bezeichnet den Prozentsatz der Besucher, die jene bestimmte Aktion auf der Webseite ausführen, welche auch vom Unternehmen erwünscht und angestrebt wird. Sprich: ein messbarer und positiver Abschluss der Kundenbeziehung im Netz, sei dieser in Form einer expliziten Interessensbekundung, eines Erwerbs, eines Vertragsabschlusses.

Die Conversion Rate kann wie folgt grob berechnet werden: Anzahl der ausgeführten Transaktionen / Anzahl der Geschäfte = Conversion Rate.

 http://www.websiteoptimization.com/services/marketing/conversion-rate-optimization.gif

Doch wie verbessert man die Conversion Rate innerhalb einer Website?

 Ziele klären

Klar definierte Ziele sind sehr wichtig. Für jede Webseite muss die grundlegende Frage beantwortet werden: “Was möchte ich von den Besuchern dieser Seite?” Je mehr Zeit man in diese Frage investiert, desto höher fallt die Conversion Rate aus. Viele Unternehmen wagen sich ins Web ohne zu überlegen, was sie eigentlich von Ihren Besuchern erwarten und erhalten möchten. Der einfache Wunsch nach “mehr Verkehr” ist definitiv kein genügend definiertes Ziel.

 Daher:

        Zeit investieren, um eine passende Strategie und den richtigen Weg zur Messung des Erfolgs zu entwickeln.

        Versuchen, das Denken der Besucher zu verstehen.

 Den Traffic verstehen

Es ist wichtig, ein tiefes Verständnis bezüglich Quellensuche zu haben. Man muss sich darüber im Klaren sein, woher die Besucher auf eine Zielseite gelangen und welches Navigationsverhalten sie dazu gebracht hat. Diesen „Netzverkehr“ kann man durch Anwendung von Google Analytics und ähnlicher Software schärfer untersuchen.

 Welche Quellen gibt es?

        Verkehr aus Suchmaschinen: Der Besucher entstammt einer Suchmaschinenanfrage. Dabei ist die Eingabe der Schlüsselwörter bestimmend. Stichwort SEO.

         Verkehr aus Empfehlungen: Der Verkehr aus Empfehlungen ist jenes Segment der Traffics, das über andere Links auf einer Website landet. Google Analytics erkennt automatisch, wo der Besucher vorher war.

         Direkte Zugriffe: Direkter Verkehr ist jener, bei dem eine spezifische URL-Adresse in die Leiste eingegeben oder ein Lesezeichen ausgewählt wird.

         Dieses Segment besteht im Normalfall aus

·       alten Kunden, die die URL direkt eintippen,

·       User, die die Marke kennen,

·       Interessierten durch Mundpropaganda,

·       Benutzer, die eine Offline-Kampagne gesehen haben.

 Beobachter beobachten

Wer sind die Besucher?

Wie verwenden Sie eine Website? Welche sind ihre Erwartungen? Man muss versuchen, die verschiedenen Arten von Besuchern und ihre Absichten zu verstehen, Fragen im Zusammenhang mit User Experience identifizieren und so viele Informationen wie möglich von Besuchern sammeln.

 Zusätzlich der Mission, die Zielgruppe zu kennen und zu verstehen, ist es ein Muss, die Konkurrenz, Meinungen von Branchenexperten und der Ruf in sozialen Netzwerken ausfindig zu machen. Erst danach und mit Hilfe der gesammelten Informationen kann über eine spezifische Strategie zur Implementierung des Traffics entschieden werden.

 Einige Basics für erfolgreichere Conversion Rates.

        Identifizieren, welche Aspekte eines Unternehmens interessant für dessen Kunden sind,

        Angemessene Designs für die Webseite verwenden und auf Bildqualität achten,

        Usability-Tests auf Wireframes erzeugen und sich mit Mitschaffenden austauschen,

        A/B-Tests durchführen -ein einfacher Weg, um die Änderungen des aktuellen Designs live zu testen und zu erkennen, welche Version einer Webseite besser ankommt.

 Weniger ist mehr … ist von grundlegender Bedeutung, um die gleichen Fehler zu wiederholen. Je schwieriger und artikulierter die Navigation auf einer Website ist, desto weniger Leute werden darin wohlfühlen und als Konsequenz etwas erwerben.

 Deshalb, Klarheit und direkt auf den Punkt.

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