Wie funktioniert Google? – Teil 2: Indexierung: Do’s and Dont‘s

 

Mit Indexierung ist der Prozess gemeint, in welchem Google bestimmt, ob es sich lohnt, eine bestimmte Website zu berücksichtigen oder eben nicht. Der Indexierungsprozess ist im Grunde das Kernstück des Giganten aller Suchmaschinen: durch die Einkalkulierung von Dutzenden von Faktoren hat Google ein System geschaffen, dass den Wert von Webseiten wiedergibt. Anbei eine Liste von zehn Faktoren, auf die Google bei der Indexierung einer Webseite sein Auge wirft.

 

 

1. Inhalt
Hat eine Webseite zu wenig Inhalt, ist nicht auszuschliessen, dass diese von Google nicht indexiert wird. Wichtig ist, dass zunächst alle Hauptseiten über genügend und guten Inhalt verfügen und in den Texten die Keywords mehrmals wiederholt werden. Dadurch steigt die Möglichkeit, in Google bei einer Suche nach denselben Keywords gefunden zu werden. Die Keywords sollten in einem natürlichen Kontext vorkommen: Google erkennt Blindtexte!

 2. Interne Link-Struktur
Die Seiten, die man indexiert haben möchte, sollten logisch untereinander verlinkt und leicht auffindbar sein. Menüleisten, Sitemaps und Links, die auf verwandte Seiten weiterleiten, ist zu diesem Zweck eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Indexierung von Webseiten ohne eine strukturierte interne Verlinkung könnte schnell problematisch werden.

 3. Alter der Domain
Je mehr Jahre auf dem Buckel, desto besser. Es ist definitiv einfacher, eine ältere Website zu indexieren, denn sie erweckt aufgrund ihres längeren Daseins ein gewisses Vertrauen. Ein Faktor, der unterem anderen zur Abgrenzung von den Unmengen an „toten“ und seit Jahren nicht mehr aktualisierten Webseiten dient und eine gepflegte Webseite schnell einmal aufglänzen lässt. Die Indexierung einer neugeborenen Webseite? Oft schwieriger als man denkt.

 4. Keywords
Möchte man bei bestimmten Keywords ganz oben erscheinen, so sollte man zunächst einmal Überzeugungsarbeit leisten. Wie? Wenn eine Webseite Gartenarbeitsgeräte anbietet, so sollte sie möglichst wenige Keywords beinhalten, die man auch bei einem Autokauf benutzen könnte. Ein spezifischer Sprachgebrauch zeugt von Qualität und wird von Google bei der Indexierung belohnt. Was sich schnell einmal ändert, wenn Google merkt, dass die Webseite mit Keywords übersättigt ist. Die optimale Dichte an Keywords beträgt ca. 5% der gesamten Webseite. Bei höheren Werten kann der Inhalt als Spam gebrandmarkt werden und die Webseite im Ranking zurückfallen

 5. Inbound-Links (externe Links)
Google bestimmt den PageRank (eine Art Qualitätsnote) einer Webseite und deren Position innerhalb diesem Ranking, um festzustellen, wie populär genannte Webseite ist. Wie klettert man im Page Rank hinauf? Am besten durch One-Way Links, vor allem von Webseiten, die schon einen hohen PageRank vorweisen. Ist dies nicht gleich von Anfang an möglich, eignen sich Social Bookmarking-Adressen wie Digg und Stumbleupon bestens für die ersten Schritte. 

  • Keywords sind jene Wörter, die bei einer Google-Suche am ehesten eingeben werden.
  • One-Way Links sind Links, die auf eine andere Webseite verweisen, ohne dass es dort einen Backlink (also zu dieser Webseite zurück) gibt. Eine Webseite wird dadurch nicht mit unnützen Links geladen und gewinnt an Qualität.
  • Social Bookmarking Anbieter bieten Plattformen an, worauf Neuigkeiten im Netz verlinkt, kategorisiert und bewertet werden können. Optimal für die Akquise von Klicks.

 6. Outbound-Links (abgehende Links)
Das sind Links, die von Ihrer Website aus auf andere verweisen. Zwar ist diese Art von Links wichtig. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass die Zahl an Outbound-Links nicht diejenige der Inbound-Links überschreitet. Zudem sollten sie nicht auf dubiose Webseiten verlinken, weil man dabei schnell einmal selbst als dubios kategorisiert werden könnte und von der Suchmaschine verbannt wird.

 7. Qualität
Je länger ein Anwender auf einer Webseite verweilt, desto mehr gewinnt diese an Wert im PageRank. Der beste Weg, um Besucher auf einer Website zu halten, ist das Stichwort Qualität. Multimediale Inhalte wie Videos oder dynamische Grafiken halten das Interesse des Besuchers und die Dauer seiner Visite hoch.

 8. Vertrauensfaktoren
Ein Besucher sollte so einfach wie möglich mit den Hostern einer Webseite in Verbindung treten. Die Angabe einer Mailadresse für den Kontakt oder eines auszufüllenden Kontaktformulars ist für die Glaubwürdigkeit eines jeden Unternehmens unerlässlich.  

 9. Hosting Provider
Ist der Hosting Provider einer Website allgemein bekannt, so wird diese als seriöser und zuverlässiger eingestuft.

 10. Die URL
Dies ist ein weiterer Faktor, der bei der Indexierung berücksichtigt wird. Eine URL sollte klar und einfach sein. Zeichen oder zufällige Zeichenfolgen sollten vermieden werden.

Posted in Google and tagged , , , , , , , , , , , .

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *